I studied computer science, not for the love of coding.Informatik hab ich damals nicht studiert, weil ich so gerne code.
What pulled me in was a way of thinking. Induction. Deduction. Abstraction in general. Taking the real world and trying to find a model for it. Taking things apart, reducing complexity, then building something clearer back up.
Mich hat eher die Art zu denken gereizt. Induktion. Deduktion. Abstraktion allgemein. Die reale Welt nehmen und daraus eine Struktur modellieren. Dinge so lange zerlegen, Komplexität reduzieren, bis es passt. Und dann wieder etwas daraus zusammensetzen.
That way of working has shown up far beyond software... in research, political work, organizing, and the way I approach problems in everyday life. Sometimes dissecting a problem is even more fun than the actual solution.
Diese Art zu denken braucht es überall, nicht nur in der Softwareentwicklung. In Forschung, politischer Tätigkeit, in Verbänden, Organisationen und bei ganz alltäglichen Problemen. Manchmal macht das Analysieren eines Problems fast mehr Spaß als die Lösung selbst.
In a prostate cancer project, we found that patients tend to downplay their struggles; we created a platform where they can express their condition visually with minimal effort and confirm medication intake via a simple button.In einem Projekt zu Prostatakrebs haben wir erkannt, dass Patient:innen ihre Probleme oft herunterspielen; daraufhin entwickelten wir eine Plattform, über die sie ihren Zustand niedrigschwellig visuell ausdrücken und per Knopfdruck Rückmeldung zur Medikation geben können.
As part of an NGO focused on improving the sexual health of young people, I had the opportunity to contribute to a large-scale study distributed via a widely used dating app, reaching thousands of users across the EU. We explored attitudes, preferences, habits, concerns, and fears: yielding insights that ranged from the expected to the surprising to the outright absurd. Especially in a field often shaped by taboos and anecdotal evidence, building a solid data foundation is essential.Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Mitarbeit in einer Organisation, die sich der Förderung der sexuellen Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen widmet, durfte ich an einer groß angelegten Studie mitwirken, die über eine von Jugendlichen stark genutzte Dating-App Tausende von Nutzer:innen in der EU erreichte. Untersucht wurden Einstellungen, Präferenzen, Gewohnheiten, Sorgen und Ängste: mit Ergebnissen, die oft erwartbar, immer wieder überraschend und manchmal geradezu absurd waren. Gerade in einem Themenfeld, das oft von Tabus und eher anekdotischem Wissen geprägt ist, ist eine belastbare Datengrundlage entscheidend.