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Trying something New...Was Neues versuchen...

I never thought of myself as particularly creative.Ich habe mich selbst lange nicht für kreativ gehalten.

For a long time, that word sounded like something reserved for successful painters, brilliant musicians, or people about to win a Pulitzer. I didn't think it had much to do with me. Only much later did I realize creativity is much more abstract as a trait. An instinct for rearranging things, reusing things, putting unlikely pieces together until something says yes.

Für mich klang das eher nach erfolgreichen Künstler:innen, begabten Musiker:innen oder Leuten, die mal einen Pulitzer bekommen. So gern ich gelegentlich am Klavier saß, hatte das mit mir vermeintlich nicht viel zu tun. Erst viel später hab ich verstanden, dass Kreativität ein sehr abstrakter Skill ist. Fast schon eine Art Drang, Dinge neu zu kombinieren, umzunutzen. So lange, bis plötzlich etwas Neues entsteht, das man toll findet.

It's helped me in engineering, in volunteer work, in local politics, in friendships, in projects that had no obvious category. In hindsight, I've probably never not used it in some capacity.

Dieser Drang hat mir schon so oft geholfen. Im Engineering, im Ehrenamt, in der Kommunalpolitik, sogar in Freundschaften und den vielen kleinen Side Quests. Im Nachhinein war ich dann womöglich doch immer schon recht kreativ.

a few Examples.ein paar Beispiele.

Little MemoriesKleine Erinnerungen

Mapping the History of my Name.Der Geschichte meines Namens auf den Grund gehen.

For my uncle’s milestone birthday, I dove into the etymology of our shared Persian name. Along the way, I ventured briefly into Old Persian and designed my own cuneiform typeface. The result was a minimalist acrylic painting on canvas, finished with delicate applications of gold leaf.Zum runden Geburtstag meines Onkels habe ich mich näher mit der Etymologie unseres gemeinsamen persischen Namens beschäftigt. Auf dem Weg habe ich mich auch kurz mit Altpersisch beschäftigt und einen eigenen Keilschrift-Font konstruiert. Am Schluss stand ein minimalistisches Acrylgemälde auf Leinwand, veredelt mit einigen Blattgold-Akzenten.

My Life as a Transit Map.Mein Leben als Netzplan.

Out of frustration with the constraints of a traditional CV, I once tried to map my résumé in two dimensions. Lines converge and diverge, intersect briefly, or branch off from one another. The result made more sense to me, capturing relationships and context that a linear format tends to flatten. Probably not something for real-world use, but as a fan of complex information design, I appreciated what it conveyed and revealed.Eher aus Frustration über die limitierten Möglichkeiten eines klassischen Lebenslaufs habe ich versucht, meinen Werdegang zweidimensional darzustellen. Linien laufen zusammen und auseinander, kreuzen sich kurz oder gehen aus anderen Linien hervor. Für mich ergab das deutlich mehr Sinn, weil Zusammenhänge und Kontexte sichtbar wurden, die in linearen Formaten oft verloren gehen. Im Alltag vermutlich schwer nutzbar, aber als Fan komplexer Visualisierungen hat mir das Ergebnis letztlich sehr gut gefallen.