My relationship with people has always been a little ambivalent.Mein Verhältnis zu Menschen war immer ein wenig zwiespältig.
There were times I struggled with crowds, noise, social expectations, or the pressure of appearing a certain way. Not too depressed, too annoying, too political, too queer, too much. Smiling. Small-talking. And yet, I love people.
Es gab Phasen in meinem Leben, da haben mich Menschenmengen, Gesprächskulisse, soziale Erwartungen oder auch der Druck, auf eine bestimmte Weise zu wirken, ziemlich angestrengt. Nicht zu melancholisch, nicht zu nervig, nicht zu politisch, nicht zu queer, nicht too much. Lieber lächeln. Smalltalk. Und trotzdem liebe ich Menschen irgendwie.
I love what happens when people bring different ways of thinking, living, loving, building, doubting. I love conversations that start with a neighbor asking about a local permit and end somewhere completely unexpected. I like entertaining, explaining, helping, gathering people, occasionally even emerging as the soul of a party.
Mich begeistert es, unterschiedliche Arten zu denken, zu leben oder zu lieben kennenzulernen. Neue Weisen, etwas zu erschaffen. Neue Ängste und Sorgen verstehen zu lernen. Wenn ein Gespräch damit beginnt, dass ein Nachbar eine Frage zu einem Bauvorhaben hat, und wir dann bei Gott und der Welt landen, ist das für mich pure Freude. Ich unterhalte mich gern, liebe es, Dinge zu erklären, bei Problemen zu helfen, Menschen zusammenzubringen und hier und da auch mal die Rampensau auf der Party zu sein.
People can be exhausting. People can also be invigorating.
Menschen können wahnsinnig anstrengend sein. Aber eben auch unglaublich belebend.
For a former POW camp memorial, I initiated a project exchanging cuttings from an old willow tree with other memorial sites worldwide - a living form of remembrance.Für die Erinnerungskultur eines ehemaligen Kriegsgefangenenlagers habe ich ein Projekt initiiert, bei dem Ableger einer alten Weide an andere Erinnerungsorte weltweit getauscht werden – als lebendige Form des Gedenkens.
As a teenager, I'd have loved a cross-school queer youth group in my hometown. Since there wasn’t one, I later in life used my network in the city council and around town to help pilot one together with a few students. I once found my peers 60 kilometers away. It would be nice if others didn’t have to. This however takes volunteers, public youth work, funding, and persistence.Als Jugendlicher hätte ich mir kaum etwas mehr gewünscht als eine queere Jugendgruppe in der eigenen Schule oder im eigenen Ort. Als Erwachsener habe ich dann irgendwann meine Vernetzung in der Stadt genutzt, um mit einigen Schüler:innen genau so eine Gruppe einfach mal auszuprobieren. Ich musste damals Anschluss und Austausch 60 Kilometer entfernt in der Großstadt suchen. Wie schön wäre es, wenn andere das nicht müssten. Doch dafür braucht es jede Menge Ehrenamt, öffentliche Jugendarbeit, passende Finanzierung und natürlich einen langen Atem.